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Drogen- und Alkoholabhängige

Integrierte Behandlung

Die zunehmende Tendenz zur Mehrfachabhängigkeit, aber auch der häufig beobachtete Umstieg von illegalen Drogen auf Alkohol oder umgekehrt, machten in der Behandlung suchtkranker Menschen in den letzten Jahren immer wieder deutlich, dass eine scharfe Grenze nicht mehr gezogen werden kann. So wurden ab Beginn der 90iger Jahre in unserer Klinik immer wieder primär von illegalen Drogen abhängige Patienten mitbehandelt.
Aus der klinischen Erfahrung entwickelte sich somit ein Behandlungssetting für drogenabhängige Patienten, das einerseits der Sozialisation Rechnung trägt, und andererseits die Chancen und Ressourcen einer integrierten Behandlung nutzt.

15-20 % unserer Patienten sind drogenabhängig. Bei sieben Behandlungsgruppen werden diese Patienten gleichmäßig verteilt, so dass in der Regel etwa zwei bis drei Patienten in einer Gruppe behandelt werden. Die Gruppe verfügt über eine Vielfalt von Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten und den daraus resultierenden Rollenzuschreibungen, die verschiedenste Veränderungsprozesse in Gang setzen können.

Viele Drogenabhängige, die sich bereits im Vorfeld der stationären Therapie für unsere Einrichtung entscheiden, formulieren für sich während der Therapie diesen Schritt dahingehend, dass für sie ein Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit auch mit einem Ausstieg aus der Drogenszene verbunden ist.

(PDF: 495 KB)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Ergänzungskonzept für die Behandlung drogenabhängiger Patienten in der Klinik "Schloß Falkenhof".

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